Es gibt eine Frage, die ich in diesem Blog schon einmal gestellt habe und die mich nicht loslässt: Streng dich an, damit – ja, was eigentlich? Wir optimieren Portfolios, Karrieren, Steuerstrukturen. Wir rechnen Barwerte, vergleichen Opportunitätskosten, schieben Zuflüsse in günstige Jahre. Und irgendwann, meist abends, wenn die Tabellen zu sind, meldet sich leise die Frage nach
Die Rendite der Sinnlosigkeit
Wir haben es so gelernt. Von der ersten Klasse an wurde uns ein unsichtbares Skript überreicht: Streng dich an, damit die Noten gut sind. Lern Mathe, damit du studieren kannst. Studiere Ingenieurwesen, damit du einen sicheren Job hast. Arbeite hart, damit du… ja, was eigentlich? Noch mehr arbeiten kannst? Das ist instrumentelle Lebensführung. Zeit als
Wie wir aus spieltheoretischer Sicht den Rentenlaster der Babyboomer entkommen
Die CDU hat sich mit der SPD letztlich dazu entschlossen, die Rentenlasten stärker von den Schultern der Jungen tragen zu lassen und den Älteren mehr Leistungen zuzugestehen. Funktioniert das einfach so? Der Professor für Spieltheorie Christian Rieck meint: Nein! Das heißt, die jungen Leute sagen dann ganz einfach: „Naja, dann verlassen wir eben entweder das
Was kostet nicht konformes Verhalten?
In dem Blog-Artikel „Reflections on my first year writing full time“ schreibt der Autor Henrik Karlsson Folgendes: Thinking back, a frustrating thing about living in an unconventional way was that we felt like we weren’t allowed to complain about our problems. Maybe this is a Swedish thing. But if you break the script and then
Die ewige Verlockung des zweiten Marshmallows: Wird das Marshmallow-Kind irgendwann zum Hedonisten?
Wir kennen sie alle, die Geschichte vom Marshmallow-Test. Jenes berühmte Experiment, das uns gelehrt hat, wie die Fähigkeit zum Belohnungsaufschub – das Warten auf den zweiten Marshmallow – mit späterem Erfolg im Leben korreliert. Ich selbst habe mich oft als ein solches „Marshmallow-Kind“ gesehen, zumindest in vielen Lebensbereichen. Immer noch ein bisschen mehr sparen, noch
What’s your edge?
Es gibt einen Blog-Beitrag von Quantitivo in dem um Investmentvorteile geht (https://www.quantitativo.com/p/informational-edge). Im Englischen gibt es dazu auch den Ausdruck: (to) have an edge. „An edge is any sustainable advantage that increases your probability of making profitable decisions compared to the rest of the market. […] Some key characteristics of a real edge: There are a few types of
Inspirationen
Ich habe Bilder, Musik und ein Zitat gesammelt, die mir Inspiration geben und in mir Ruhe und Gelassenheit auslösen: Es gibt nur zwei Dinge, die wirklich glücklich machen: Arbeit, die gelingt und Liebe, die erwidert wird.
Konformität
Konformität, also das Anpassen des eigenen Verhaltens an das (erwartete) Verhalten innerhalb einer Gruppe ist eine unglaublich starke Komponente, wenn es um das Treffen von Entscheidungen geht. Herdenmentalität, Mitläufereffekt, wie auch immer es verhaltenspsychologisch erklärt wird: dahinter steckt die Kraft der Gruppe, die es für eine Zugehörigkeit zu einer Gruppe scheinbar nötig macht, nicht aus
Ich arbeite also bin ich?
Auch wenn ich etwas davon entfernt bin, habe ich mir selbst einfach einmal die Frage gestellt: würde ich noch arbeiten, wenn ich genug Geld hätte? Und dann wiederum stellt sich mir die Frage: Was würde ich denn machen, wenn ich nicht arbeiten würde? All diese Fragen zielen also darauf ab, sich zu fragen, was man
Der entspannte Weg zum Reichtum?
Der Titel des Buches von Susan Levermann lautet: der entspannte Weg zum Reichtum! Nichts leichter als das denkt man sich vielleicht, wenn man das Buch gelesen hat. Ein paar Kriterien auswerten, Aktien mit Pünktchen bewerten, kaufen, Gewinne einkassieren, verkaufen, reich sein, easy! 🙂 Aber die Realität ist eben anders: Aktien, die man gerade gekauft hat,
Was wir bereuen – Teil 2
Im ersten Teil der Serie Was wir bereuen habe ich beleuchtet wie wir auf die Vergangenheit zurückblicken und Dinge bereuen, die unser Leben heute besser machen würden (oder es zumindest denken). Die Vergangenheit können wir aber nicht mehr ändern, sondern nur unseren Frieden damit schließen. Deshalb ist die Frage, was wir in der Zukunft und
